Der 1.Schultag an der Rottmannschule

Der erste Schultag der Erstklässler stand ganz im Zeichen der Schultüte. Sowohl im Gottesdienst als auch während der Einschulungsfeier war die Schultüte „das Thema“. Die Kinder erfuhren, welche Überraschungen sich in einer Schultüte befinden können und welche Bedeutung diese Dinge für ihre schulische Entwicklung haben.

In diesem Schuljahr begann an der Rottmannschule für 80 Schüler der Ernst des Lebens. Zunächst wurden die Kinder musikalisch von den Kindern der Klassen 4a und 4b willkommen geheißen. Während der Begrüßung durch Herrn Okfen halfen die Kinder ihrem Schulleiter beim Packen einer Schultüte. Diese übergaben sie symbolisch einem Vater, weil die Eltern auch immer mit „eingeschult“ werden.

Während die I-Dötzchen ihre erste Unterrichtsstunde absolvierten, nahmen die Eltern die Gelegenheit wahr, sich bei einem kleinen Imbiss näher kennenzulernen.

Die Holzbläser mal praktisch

Im 3. und 4. Schuljahr nimmt die Instrumentenkunde einen Teil des Musikunterrichtes ein. Mit etwas Vorwissen ausgestattet lernt es sich trotzdem am Besten, wenn man so ein Instrument live vor Augen sieht. Diese Chance hatten mehrere 3. und 4. Klassen vor einer Woche, als sie Besuch von einem Berufsmusiker bekamen. Herr Otten ist seit 1987 im Beethovenorchester Bonn als Holzbläser tätig und spielt dort Fagott und Kontrafagott. Er zeigte den Kindern den Aufbau und Klang des Fagotts und Kontrafagotts und spielte auf dem Fagott einen Teil aus dem musikalischen Märchen "Peter und der Wolf". Auch die Kinder und Lehrer versuchten sich an dem Instrument mit dem Doppelrohrblatt. Die Kinder waren von diesen außergewöhnlichen Instrumenten sehr beeindruckt.

Trickfilm-Projekt mit polnischen Gastschülern

In diesem Schuljahr bekam die Rottmannschule Besuch von einer polnischen Schülergruppe aus der Stadt Kedzierzyn-Kozle. Die Kinder waren eine ganze Woche in Simmern und führten mit Schülern unserer Schule, deren Herkunftssprache Polnisch ist, ein gemeinsames Projekt durch. Sie produzierten unter Leitung von Frau Ihmig und Herrn Kubitzki zwei Trickfilme in deutscher und polnischer Sprache.

Grundlage des Films „Die Brille“ ist ein polnisches Gedicht, das im Film zweisprachig erzählt wird. Hier findet ein Mann nach langer Suche seine Brille auf der eigenen Nase.

In dem Film „Die Lokomotive“ geht es um die abenteuerliche Fahrt einer Dampflokomotive. Auch diese Geschichte ist in Reimform verfasst.

Die Vertonung der Reime übernahmen die Kinder genauso wie die Herstellung der Trickfilmfiguren und Gestaltung des Hintergrunds. Beim schrittweisen Abfotografieren der Bilder sowie der Bearbeitung am Computer wurden sie von Frau Ihmig, Herrn Kubitzki, Frau Krämer, Frau Matusiak und Frau Kisielewska unterstützt.

Szenisches Orgelkonzert für Schulklassen zum Reformationsjubiläum

Anlässlich des des 500-jährigen Jubiläums des Thesenanschlags Martin Luthers wurde vom Evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach in der Stephanskirche das szenische Orgelkonzert "Immer Ärger mit Martin Luther" für Kinder der Klassenstufen 3 und 4 aufgeführt. In diesem Stück wurden Szenen aus dem Leben Martin Luthers kindgerecht vorgestellt und mit Orgelmusik untermalt. Neben der Rolle der Erzählerin und dem musikalischen Teil wurden manche Szenen auch schauspielerisch umgesetzt, sodass die Kinder auf unterschiedlichen Ebenen angesprochen und in das Geschehen einbezogen wurden.

Die Schauspieler verstanden es auf beeindruckende Weise die Kinder ihren Bann zu ziehen. Auch das gut abgestimmte Zusammenspiel von Text und Orgelmusik war für die Kinder ein Erlebnis, dass sie noch lange in Erinnerung behalten werden.