Der heilige Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch bei der Rottmannschule

Auch in diesem Jahr besuchte der Nikolaus am 6.12. die Ganztagskinder der Rottmannschule. Er brachte sogar Knecht Ruprecht mit, der die Kinder durch sein Auftreten sehr beeindruckte. Die Ganztagskinder bereiteten den Gästen einen feierlichen Empfang. Nachdem der Nikolaus die Kinder begrüßte, las er ihnen eine Weihnachtsgeschichte vor. Anschließend freuten sich, ihre gelernten Gedichte und Lieder vorzutragen zu dürfen. Zum Dank bekamen alle Kinder vom Nikolaus ein kleines Nikolausgeschenk.

Hol mich ab!

In der Rottmannschule warten viele herrenlose Kleidungsstücke und Sportutensilien darauf, endlich vom Besitzer abgeholt zu werden. Eltern, die Hosen, Jacken, Handschuhe, Mützen oder Schals vermissen, finden diese vielleicht an der Garderobe in der Eingangshalle wieder. In der letzten Woche der Weihnachtsferien werden die übriggebliebenen Teile zur Altkleidersammlung gegeben. Bis dahin können die vermissten Kleidungsstücke noch abgeholt werden.

SchulkinoWoche Rheinland-Pfalz

Der Veranstalter Kino-Vision bietet in Zusammenarbeit mit den Bildungsministerien als bundesweites Angebot zur Filmbildung jährlich im Herbst für jede Schulstufe die „Schul-Kino-Wochen“ an. Die Schulklassen können zu dem ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 Euro bestimmte Kinovorstellungen in einem nahegelegenen Kino besuchen.

Das freut die RottmannschülerInnen ganz besonders, denn sie können den Weg zum Simmerner Pro-Winzkino locker zu Fuß bewältigen. Die ersten, dritten und vierten Klassen nahmen dieses Angebot begeistert an.

Die ersten Klassen durften den Film: „Hilfe, Mein Lehrer ist ein Frosch“ ansehen. In diesem witzigen, turbulenten und auch zum Nachdenken anregenden Film geht es um das märchenhafte Motiv der Verwandlung von Menschen in Tiere. Er stellt die Solidarität der Kinder heraus. Die Rollen werden hier vertauscht: Nicht der Lehrer passt auf die Kinder auf, sondern die ganze Klasse beschützt ihren Lehrer.

Das ist die Handlung:

Die Grundschülerin Sita lebt mit ihrer Mutter, einer viel beschäftigten Tierärztin, in einem beschaulichen, niederländischen Dorf ganz in der Nähe einer Gracht. Am liebsten beobachtet sie Frösche. Deshalb hat sie sich in der Schule auch für ein Referat über Frösche gemeldet. Doch darauf reagiert ihr beliebter Lehrer Herr Franz ziemlich sonderbar. Er wird ganz grün im Gesicht und muss schnell aus dem Klassenzimmer laufen. Nach einiger Zeit vertraut sich der Lehrer Sita an und gesteht ihr, dass er sich gelegentlich in einen Frosch verwandelt. Er wird nur dann wieder zu einem Mensch, wenn er eine dicke Fliege frisst. Bald weiß die ganze Klasse davon. Immer wenn das Wort „Frosch“ auftaucht, verwandelt sich der Lehrer Franz und so kommt es in der Schule während des Unterrichts immer wieder zu kuriosen Situationen, die dem neuen Direktor Herrn Storch so gar nicht gefallen. Gemeinsam gelingt es jedoch den Kindern, ihren geliebten Lehrer Franz zu beschützen und vor dem Rausschmiss zu bewahren.

Die dritten und vierten Klassen schauten den Film „Burg Schreckenstein“ an – eine moderne Verfilmung der Buchreihe von Oliver Hassencamp, die die Werte Gemeinschaft, Freundschaft und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt.

Das ist die Handlung:

„Ich geh da nicht mehr hin!“ - das hören Stefans getrennt lebende Eltern nicht zum ersten Mal über die Schule. In seltener Einmütigkeit entschließen sie sich daher, ihren Sohn auf ein Internat zu schicken. Stefan ist alles andere als begeistert, aber in der altehrwürdigen Burg Schreckenstein herrscht ein moderner Geist und er findet in Dampfwalze, Mücke, Strehlau und Ottokar bald gute Freunde, die ihn in ihren Ritter-Geheimbund aufnehmen. Wichtigstes Ziel der „Schreckies“: Den Mädchen aus dem benachbarten Internat Rosenfels eins auszuwischen. Doch so brav die jungen Damen auch erscheinen mögen, sie stehen den Jungs in Punkto Mut und Einfallsreichtum in nichts nach. So folgt ein Streich auf den nächsten, bis ein Wasserschaden dazu führt, dass die Mädchen unter der Leitung ihrer strengen Direktorin Dr. Horn für eine Weile auf Burg Schreckenstein unterkommen müssen. Das bevorstehende Burgfest kann dadurch doch nur besser werden, oder?

Die Holzbläser mal praktisch

Im 3. und 4. Schuljahr nimmt die Instrumentenkunde einen Teil des Musikunterrichtes ein. Mit etwas Vorwissen ausgestattet lernt es sich trotzdem am Besten, wenn man so ein Instrument live vor Augen sieht. Diese Chance hatten mehrere 3. und 4. Klassen vor einer Woche, als sie Besuch von einem Berufsmusiker bekamen. Herr Otten ist seit 1987 im Beethovenorchester Bonn als Holzbläser tätig und spielt dort Fagott und Kontrafagott. Er zeigte den Kindern den Aufbau und Klang des Fagotts und Kontrafagotts und spielte auf dem Fagott einen Teil aus dem musikalischen Märchen "Peter und der Wolf". Auch die Kinder und Lehrer versuchten sich an dem Instrument mit dem Doppelrohrblatt. Die Kinder waren von diesen außergewöhnlichen Instrumenten sehr beeindruckt.

Trickfilm-Projekt mit polnischen Gastschülern

In diesem Schuljahr bekam die Rottmannschule Besuch von einer polnischen Schülergruppe aus der Stadt Kedzierzyn-Kozle. Die Kinder waren eine ganze Woche in Simmern und führten mit Schülern unserer Schule, deren Herkunftssprache Polnisch ist, ein gemeinsames Projekt durch. Sie produzierten unter Leitung von Frau Ihmig und Herrn Kubitzki zwei Trickfilme in deutscher und polnischer Sprache.

Grundlage des Films „Die Brille“ ist ein polnisches Gedicht, das im Film zweisprachig erzählt wird. Hier findet ein Mann nach langer Suche seine Brille auf der eigenen Nase.

In dem Film „Die Lokomotive“ geht es um die abenteuerliche Fahrt einer Dampflokomotive. Auch diese Geschichte ist in Reimform verfasst.

Die Vertonung der Reime übernahmen die Kinder genauso wie die Herstellung der Trickfilmfiguren und Gestaltung des Hintergrunds. Beim schrittweisen Abfotografieren der Bilder sowie der Bearbeitung am Computer wurden sie von Frau Ihmig, Herrn Kubitzki, Frau Krämer, Frau Matusiak und Frau Kisielewska unterstützt.